Nach 21 Jahren: World of Warcrafts viralster Moment hat einen Nachfolger

Der buchstäblich viralste Moment von World of Warcraft aus dem Jahre 2005 erhielt vor Kurzem einen Nachfolger.
Erinnert ihr euch noch an den "Corrupted Blood"-Vorfall in World of Warcraft? Im Jahre 2005 veröffentlichte Blizzard mit Patch 1.7.0 den neuen Zul'Gurub-Raid. Endboss Hakkar hatte hier eine besondere "Corrupted Blood"-Fähigkeit, die Spieler infizierte und sich dann auf nahe Spieler weiterverteilte.
Eigentlich sollte die Fähigkeit nur in der Raid-Zone aktiv sein, es gab jedoch einen Bug, durch den auch Pets von Jägern von Corrupted Blood betroffen sein konnten. Wenn das Pet dann in einem Gebiet wie Orgrimmar oder Sturmwind beschworen wurde, machte sich die Seuche schnell in der gesamten Zone breit und infizierte sogar NPCs, welche die Krankheit dann an ahnungslose Spieler verteilten.
Schon wieder? WoWs legendärste Seuche erhielt kürzlich einen Nachfolger
Dieses "Event" ging bereits im Jahre 2005 völlig viral, da die großen Städte von World of Warcraft in einen riesigen Friedhof verwandelt wurden, und später wurde der Corrupted-Blood-Vorfall sogar von richtigen Experten für Infektionskrankheiten studiert und mit einer eigenen Wikipedia-Seite versehen - und genau dieser wohl viralste Moment aus World of Warcraft erhielt nun ein Sequel.
average day at the lion pride's inn
— meggoart @ WOWKEA (@meggoart.bsky.social) 3. Juli 2026 um 20:12
[image or embed]
Vor wenigen Tagen wurde der Moonguard-Server von World of Warcraft nämlich von einer tödlichen Krankheit heimgesucht. Ihr Ursprung war dieses Mal der Dragonflight-Dungeon Brackenfellhöhle. Hier verwenden einige Mobs die Fähigkeit Welkende Ansteckung, welche Schaden über Zeit verursacht und kontinuierlich auf alle Spieler innerhalb von fünf Metern verteilt wird.
Irgendwie hat es ein Spieler geschafft, mit dem Debuff den Dungeon zu verlassen und ihn in verschiedene Allianz-Städte und sogar Silbermond zu bringen. Low-Level-Charaktere wurden von dem DoT sofort dahingerafft, während höherlevelige Charaktere schlicht dafür sorgten, dass die Welkende Ansteckung noch weiter verbreitet wurde.
Innerhalb weniger Stunden waren Gebiete wie Sturmwind und Goldhain mit grünem Schleim überdeckt, während Spieler den Ausbruch der Seuche auf Social-Media-Plattformen dokumentierten. Allzu lange hielt der "Spaß" jedoch nicht an, da Blizzard am 3. Juli direkt einen Hotfix veröffentlichte.
Ganz so tödlich wie der Corrupted-Blood-Vorfall war die Welkende Ansteckung also nicht, da Blizzard im Jahre 2005 mehrere Wochen benötigte, um das Ganze in den Griff zu bekommen. Trotzdem ist es wohl ganz lustig, dass World of Warcraft auch 21 Jahre später vor solchen Ausbrüchen nicht sicher ist.
Quelle: Buffed


