WoW: Zu schwer und zu unübersichtlich - Blizzard überarbeitet Midnight-Dungeons

Auf dem PTR zu Patch 12.1 von World of Warcraft: Midnight wurden mehrere Dungeons abgeschwächt und visuelle Effekte überarbeitet.
World of Warcraft: Midnight startet schon bald in die zweite Season. Ein genauer Termin ist nicht bekannt, viele Fans rechnen jedoch mit einem Release im August des Jahres 2026. Dafür spricht unter anderem, dass Blizzard auf dem PTR zu Patch 12.1 derzeit fleißig am Werkeln ist, um etwa die Dungeons aus Season 2 in einen präsentierbaren Zustand zu bringen.
In der neuen Season erwarten uns wieder vier bereits bekannte Dungeons aus Midnight, ein komplett neuer Dungeon und drei aus älteren Erweiterungen, die Blizzard modernisiert hat. Vor allem mit den Midnight-Dungeons scheint es jedoch ein paar Probleme zu geben, da die wohl noch ein wenig zu schwierig für den durchschnittlichen Spieler sind.
Season 2 von WoW Midnight: Diese Dungeons werden jetzt leichter
Blizzard hat auf dem PTR daher mal wieder ein paar Nerfs verteilt, damit sich alle Dungeons in etwa auf demselben Schwierigkeitsgrad befinden. Im neuesten Update standen die Dungeons Mördergasse, Nalorakks Bau und Arena der Leerennarbe im Fokus.
In der Arena wurden vor allem die ganzen Mobs generft, die auf der rechten Seite herumstehen, nachdem man den ersten Boss besiegt hat. Auch die Bosse selbst wurden ein wenig abgeschwächt, so verwendet Taz'Rah seine Fähigkeiten etwa ein wenig seltener. Insgesamt ist die rechte Seite der Arena jetzt wesentlich zugänglicher, weswegen die vielleicht sogar zur präferierten Route von Spielern wird.
In der Mördergasse wurden ebenfalls einige Mobs abgeschwächt, so verursachen die etwas weniger Schaden und ein paar besonders nervige Fähigkeiten haben ebenfalls einen Nerf kassiert, genau wie viele Mobs in Nalorakks Bau und Königsruh. Blizzard möchte insgesamt wohl dafür sorgen, dass die neuen Dungeons direkt zu Beginn nicht wesentlich zu schwierig sind, da mit Patch 12.1 unter anderem auch neue Addon-Einschränkungen kommen sollen.
Addons sollen Spieler in den Dungeons nicht mit Rat und Tat beiseite stehen können, weswegen die Mobs natürlich nicht zu stark sein und keine allzu besonders komplizierten Fähigkeiten verwenden dürfen. Für diesen Zweck gibt es etwa auch eine besondere Änderung bei Nalorakks Bau.
Ihr erinnert euch vermutlich, dass Zul'Jarra während des Kampfes gegen den Endboss Nalorakk gelegentlich die Defensive Stance einnimmt und ihr dann zum NPC rennen müsst, um euch vor einer Fähigkeit zu schützen.
Leider konnte man bisher nicht sonderlich gut erkennen, wann man eigentlich im Wirkbereich von Zul'Jarras Defensive stand. Auf dem PTR hat Blizzard daher den Radius durch bessere Umrandungen stärker gekennzeichnet, damit man den nun besser erkennt.
Die neue Darstellung des Radius kommt natürlich nicht nur für die eine Fähigkeit von Zul'Jarra zum Einsatz. Mit Patch 12.1 möchte Blizzard nämlich insgesamt klarere visuelle Effekte bringen, da viele Fähigkeiten schlicht nicht sonderlich gut zu erkennen sind.
So sehen die neuen Outlines aus Patch 12.1 aus




Wie das genau aussehen soll, teilte Blizzard vor Kurzem in einem separaten Blog-Post. Die Änderungen sind zwar gern gesehen, da klare visuelle Effekte immer ein Pluspunkt sind, viele Teile der Community sind hiervon jedoch trotzdem nicht allzu begeistert.
Bereits im Jahre 2024 hatte Blizzard dieses Problem nämlich gelöst, da in den späteren Seasons von The War Within viele gefährliche Fähigkeiten von Bossen und Trash-Mobs klar angezeigt wurden. Zum Start von Midnight fehlte von den Verbesserungen jedoch jede Spur.
Woran das genau liegt, ist zwar nicht bekannt, viele Spieler gehen jedoch davon aus, dass es an der mangelnden Kommunikation innerhalb von Blizzard liegt. An den Erweiterungen arbeiten nämlich verschiedene Teams, weshalb es durchaus möglich ist, dass das The-War-Wthin-Team seine Erkenntnisse schlicht nicht an das Midnight-Team herangetragen hat.
Viele Spieler stehen der Änderung also recht skeptisch gegenüber. Zwar freuen sich die meisten, dass die Fähigkeiten jetzt einfacher zu erkennen sind, einige befürchten jedoch, dass es spätestens zu The Last Titan wieder von vorn losgeht. Hoffen wir also einfach mal, dass Blizzard die Verbesserungen dieses Mal auch in zukünftige Erweiterungen mitnimmt - bis es so weit ist, haben wir aber erst einmal Spaß mit der anstehenden zweiten Season von World of Warcraft: Midnight.
Quelle: Buffed


