WoW Forever: Das Schwarzmarkt-Auktionshaus ist mehr als nur ein Goldsink

WoW Forever bekommt ein Schwarzmarkt-Auktionshaus, das mehr als nur ein Goldsink für seltene Items sein wird. Ein Preisdeckel für seltene Güter könnte sich als geschickter Schachzug von Blizzard herausstellen.
WoW Forever soll im Kern WoW Classic sein, das neue „Classic Plus“ implementiert jedoch einige Retail-Features, die es zuvor in der Vanilla-Version von Blizzards MMO nicht gab. Neben zahlreichen Updates für Volksfähigkeiten und QoL-Updates aus dem modernen World of Warcraft, haben Spieler in der Beta von WoW Forever jetzt das Schwarzmarkt-Auktionshaus entdeckt.
Das in Mists of Pandaria eingeführte „Black Market Auction House“ (BMAH) wird damit erstmals in eine WoW-Classic-Version implementiert und dient nicht nur als Goldsink für spezielle Items.
Das Schwarzmarkt-Auktionshaus in WoW Forever
In der neuen Zone Riverglade findet ihr im östlichen Teil der Zone den NPC Madame Swyndle. Die Goblin-Dame gewährt euch Zugriff auf das typische Schwarzmarkt-Auktionshaus, wie ihr es womöglich aus anderen WoW-Versionen kennt.
Ihr bietet anonym auf besondere Gegenstände wie Pets, Mounts, Ausrüstung, aber auch seltene WoW‑Sammleritems. Die Auktionen laufen einen ganzen Tag und der Höchstbietende gewinnt. Dabei bietet ihr gegen den ganzen Server. Und das sind in WoW Forever aufgrund der neuen Serverstruktur eine ganze Menge Spieler …
Sogar die „Tier-0“-Seitteile können gegen Gold im BMAH erworben werden. Die Preise für derartige Items könnten durch die Decke gehen.
Spieler mit unfassbar viel Gold bekommen also die Möglichkeit, begehrte Items für die Ingame-Währung zu kaufen. Das nimmt Gold aus dem System und kann sich positiv auf die Wirtschaft der Server auswirken. Doch die neuen Schwarzmarkt-NPCs wurden von den Entwicklern des MMOs wohl noch aus einem weiteren Grund implementiert.
Ist der Schwarzmarkt ein weiterer Kniff gegen Goldverkäufer?
Die Schwarzmarkt-Dame in WoW Forever wird in der Community heiß diskutiert. Viel spannender ist aus unserer Sicht allerdings der andere Black-Market-NPC: Mister Graphed. Dieser Goblin bietet euch wertvolle Handwerks-Items wie Schwarzer Lotus und Arkankristall an. Kostenpunkt: 50 Gold.

In Classic ist das eine Menge Kohle. Unter Umständen könnte dieser NPC jedoch dafür sorgen, dass Preise für begehrte Endgame-Items reguliert werden. Wenn beispielsweise Schwarzer Lotus für 50 Gold beim Händler gekauft werden kann, wird niemand die Pflanze für mehr als 50 Gold ins Auktionshaus stellen.
Selbst in späteren Phasen, in denen Spieler immer mehr Gold anhäufen, wird es dadurch nie zu einer Preisexplosion kommen. Damit können sich auch keine Auktionshaus-Kartelle o.Ä. bilden und Spieler müssen für ihre Fläschchen und Endgame-Crafting keine horrenden Summen ausgeben - auch wenn 50 Gold natürlich immer noch viel sind …
Die Angebote von Mister Graphed könnten auch das Geschäft der Goldverkäufer und ihren Bots weiter dämpfen. Denn auch wenn Madame Swyndles Items zum Goldkauf anregen, könnten Spieler durch die Preisregulierung von alltäglichen Items seltener dazu verleitet werden, illegal Gold für Echtgeld zu erwerben.
Bereits seit Tag 1 tummeln sich die Bots auf den WoW-Forever-Servern. Doch Blizzard ist dieses Mal fest entschlossen, Goldkäufer hart zu bestrafen. Mit Preisdeckeln für Schwarzer Lotus und Co. könnte zudem das Geschäft der Bots weniger lukrativ werden. Denkt ihr, das wird funktionieren? Und was haltet ihr allgemein von einem Schwarzmarkt-Auktionshaus in WoW Forever?
Quelle: Buffed
