WoW Forever: Schamanen beenden Protestaktion – und ernten jede Menge Spott

WoW Forever: Schamanen beenden Protestaktion – und ernten jede Menge Spott

Der Schamanen-Protest in WoW Forever sollte Blizzard unter Druck setzen. Doch nach nur 13 Stunden öffnet der Discord wieder – und die Community spottet.

Erst wird groß protestiert, dann ist nach gerade einmal 13 Stunden schon wieder Schluss. Die Verantwortlichen des großen Schamanen-Discords in WoW Forever haben ihre Protestaktion gegen Blizzard beendet. In der Community sorgt das allerdings weniger für Begeisterung als für jede Menge Spott.

Dabei hatte alles durchaus ernst angefangen. Kurz vor dem Release von WoW Forever hat Blizzard noch einmal kräftig an den Klassen geschraubt. Besonders die Schamanen waren mit den Änderungen alles andere als glücklich. Die Verantwortlichen des großen Schamanen-Discords mit knapp 80.000 Mitgliedern zogen deshalb die Reißleine und sperrten kurzerhand sämtliche Kanäle – was deutlich an die Paladine vor einiger Zeit erinnerte. Wir hatten bereits über den ungewöhnlichen Protest berichtet. Lange hielt die Aktion allerdings nicht an.

Nach 13 Stunden ist der große Protest schon wieder Geschichte

Gerade einmal 13 Stunden nach der Schließung waren sämtliche Kanäle wieder geöffnet. Die Verantwortlichen nahmen das Ganze offenbar mit Humor und fragten sinngemäß, ob die Spieler tatsächlich geglaubt hätten, dass der Discord zum Release von WoW Forever geschlossen bleiben würde. Ob das tatsächlich von Anfang an so geplant war oder der heftige Gegenwind für den schnellen Rückzieher gesorgt hat, bleibt offen.

In der Community hat man dazu allerdings eine ziemlich eindeutige Meinung. Dort wird die Aktion vielerorts als kindischer Wutanfall bezeichnet. Von einem peinlichen Rückzieher ist die Rede, andere fordern sogar, dass die Verantwortlichen des Discords ihre Posten räumen sollten. Besonders die kurze Dauer des Protests sorgt für Gelächter. Erst wird der große Aufstand gegen Blizzard ausgerufen und nur wenige Stunden später ist schon wieder alles beim Alten. Wirklich beeindruckt zeigt sich davon jedenfalls kaum jemand.

Die eigentliche Kritik geht völlig unter

Dabei sind die Beschwerden über die Klassenänderungen keineswegs aus der Luft gegriffen. Einige Spieler verteidigen den Protest deshalb auch. Immerhin hatte Blizzard eine lange Betaphase Zeit, die Klassen auf Herz und Nieren zu prüfen. Dass unmittelbar vor dem Release noch grundlegende Änderungen vorgenommen werden, kommt verständlicherweise nicht überall gut an.

Allerdings stören sich viele Spieler weniger an der Kritik selbst als an der Art des Protests. Schließlich ist ein Discord mit knapp 80.000 Mitgliedern nicht das persönliche Wohnzimmer seiner Administratoren. Dort tauschen sich auch jede Menge Spieler aus, die mit dem ganzen Ärger überhaupt nichts zu tun haben.

Und so haben die Verantwortlichen mit ihrer Aktion vor allem eines erreicht: Statt über die Probleme der Schamanen wird nun darüber diskutiert, wie peinlich der ganze Protest eigentlich war. Blizzard dürfte das Ganze jedenfalls ziemlich gelassen sehen. Die umstrittenen Klassenänderungen sind weiterhin im Spiel, der Discord ist wieder geöffnet und der große Aufstand nach 13 Stunden Geschichte. Ob das wirklich der gewünschte Effekt war?

Quelle: Buffed

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