WoW: Anbruch der Mitternacht - Blizzard zückt den Nerf-Hammer

Die Hotfixes im neuen Raid Marsch auf Quel'Danas gehen in die nächste Runde. Diesmal trifft es die Begegnung Anbruch der Mitternacht - und besonders Heiler in großen Gruppen dürfen kurz durchatmen. Große Raidgruppen sollen es künftig leichter haben.
Blizzard bleibt beim Feintuning von Marsch auf Quel'Danas fleißig am Schrauben. Nachdem erst kürzlich Belo'ren auf beiden Schwierigkeitsstufen angepasst wurde, ist nun die Begegnung Anbruch der Mitternacht an der Reihe - diesmal allerdings in die andere Richtung: Es wird leichter statt schwerer.
Der Zeitpunkt ist dabei kein Zufall. Kurz nachdem Liquid den Boss L'ura auf Heroisch bezwungen hatte, schob Blizzard die Nerfs noch vor der nordamerikanischen Primetime auf die Live-Server. Offenbar wollte man rechtzeitig nachbessern.
Weniger Burst, mehr Luft zum Heilen
Gleich mehrere Fähigkeiten verursachen jetzt abhängig von der Gruppengröße bis zu 20 Prozent weniger Schaden auf Normal und Heroisch - darunter Verdunkelt, Lichtentzug und Donnernder Brunnen. Heiler in größeren Gruppen sollen nicht mehr permanent am Limit arbeiten müssen, wenn der Burst-Schaden reinknallt - Mensch, wie freundlich!
Einen Sonderfall bildet Zerschmetterter Himmel auf Heroisch. Große Gruppen kassieren hier bis zu 3 Prozent weniger, kleinere Gruppen dagegen satte 17 Prozent mehr Schaden. Auf Normal wurde der Schaden pauschal um bis zu 20 Prozent reduziert. Blizzard balanciert also in beide Richtungen gleichzeitig - kleine Gruppen sollen sich nicht zu sicher fühlen.
Unterm Strich dürften die Änderungen vor allem den Alltag für Nicht-World-First-Gilden angenehmer machen. Wobei Blizzard ja dennoch verhindern möchte, dass wir einfach so in ein paar Minuten durch den Raid marschieren - dafür stehen zahlreiche Boss-Buffs. Wie steht ihr zu den Nerfs - überfällig oder zu früh?
Quelle: Buffed


